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MOOCs

MOOC steht für Massive Open Online Course. Melde dich an und mach bei unseren MOOCs mit. Dies sind offene, kostenlose Videokurse, an denen jeder jederzeit und überall teilnehmen kann.

Bisher haben wir folgende Kurse für Sie entwickelt und online gestellt:

Dänisch-deutsche Kulturlandschaften

Was erwartet Dich in diesem Kurs?

„Kulturlandschaften sind Kulturgüter und stellen die in Artikel 1 des Übereinkommens bezeichneten‚ gemeinsamen Werke von Natur und Mensch dar. Sie sind beispielhaft für die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft und Ansiedlung im Verlauf der Zeit unter dem Einfluss der physischen Beschränkungen und/oder Möglichkeiten, die ihre natürliche Umwelt aufweist sowie der von außen und innen einwirkenden aufeinander folgenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Kräfte.“ (UNESCO)

In unserem Kurs fassen wir Kulturlandschaften als landschaftliche Räume auf, die von Menschenhand deutlich geprägt bzw. verändert worden sind. Unsere Definition schließt sowohl Stadt und Land, in Form von Architektur und Agrarwirtschaft, als auch Artefakte menschlichen Ursprungs, wie Steinbeile, sowie auch natürliche Objekte, wie Findlinge, ein. Dabei berücksichtigen wir auch immaterielle Kulturgüter wie Sagen und Traditionen der Region.

Was kannst du in diesem Kurs lernen?
In der Grenzregion zwischen Dänemark und Deutschland, wo es Zugverbindungen, Fähren, Brücken und bald einen Tunnel zwischen beiden Ländern gibt, sind wir einen regen Austausch gewohnt. Die Geschichte zeigt uns aber, dass das nicht nur heute so ist. Es gibt seit jeher engen Kontakt zwischen dem nördlichen Teil Deutschlands und dem südlichen Dänemark. Viele Ideen des europäischen Festlands haben sich in der Region verbreitet, ebenso wie die dänische Kultur sich ihren Weg gen Süden gebahnt hat.

Dieser Kurs ist als kurze Einführung in die gemeinsame Geschichte Schleswig-Holsteins und des südlichen Dänemarks gedacht. Du erfährst hier etwas über

  • die kulturelle Geschichte der Region von der Steinzeit bis in die heutige Zeit,
  • die Architektur der Region,
  • kulturelle Sehenswürdigkeiten und
  • Unterschiede zwischen dänischer und deutscher Kultur.

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Volksabstimmungen 1920

Was erwartet Dich in diesem Kurs?

Dieser Kurs beschäftigt sich mit den Volksabstimmungen in Schleswig am 10. Februar und 14. März 1920. Durch sie wurde die heutige deutsch-dänische Grenze festgelegt. Gleichzeitig entstanden dadurch zwei Minderheiten – eine deutsche in Nordschleswig und eine dänische in Südschleswig.

Was kannst du in diesem Kurs lernen?

Der Kurs richtet sich an alle, die sich für die Geschichte Schleswig-Holsteins und Dänemarks im Spannungsfeld der nationalen Bewegungen interessieren. Diese Spannungen entstanden im 19. Jahrhundert durch das Aufkommen nationalen Bewusstseins in Verbindung mit liberalen Forderungen nach repräsentativen Verfassungen. Dieser Hintergrund und die Konflikte des 19. Jahrhunderts werden im ersten Kapitel behandelt.

Erst am Anfang des 20. Jahrhundert bildete die Idee vom Selbstbestimmungsrecht der Völker die Grundlage dafür, am Ende des Ersten Weltkriegs im Versailler Vertrag eine Volksabstimmung in zwei Zonen 1920 festzulegen und damit eine territoriale Lösung durch die Teilung Schleswigs und eine neue Grenze zu finden.

Der Kurs behandelt den Weg zu dieser Entscheidung und zur Grenzziehung. Er beschäftigt sich mit den Ergebnissen, die in den folgenden Jahrzehnten nicht unumstritten waren. Die Teilnehmer werden mit einem vielseitiges Material und abwechslungsreichen Aufgaben arbeiten. Dabei werden unter anderem die folgenden Fragen behandelt: Wie waren die genaue Regeln für die Volksabstimmungen? In welcher Form fand die Propaganda auf beiden Seiten statt? Was waren die Ergebnisse und wie wurden sie wahrgenommen?

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Deutsch-dänische Kunstgeschichte

Was erwartet Dich in diesem Kurs?

Wir vergleichen Beispiele der deutschen und dänischen Landschaftsmalerei und beschäftigen uns mit den charakteristischen Merkmalen der deutschen Romantik und der „Kopenhagener Schule“ im „Goldenen Zeitalter“. Während die deutschen romantischen Maler wie etwa Caspar David Friedrich in ihren Landschaftsbildern sehr oft eine religiöse Botschaft aussprachen und die existentielle Situation des Einzelnen thematisierten, strebten die Maler der „Kopenhagener Schule“ die unmittelbare Wiedergabe der gesehenen Landschaft in ihrer Gesamtheit ebenso wie in ihren kleinsten Bestandteilen an.

Die Landschaftsmalerei geriet durch die Auseinandersetzungen zwischen Deutsch- und Dänisch-Gesinnten seit den 1830 Jahren in das Zentrum politischer Debatten. Landschaftsbilder wurden nicht mehr allein nach ästhetischen Gesichtspunkten beurteilt, sondern als politische Aussagen betrachtet. Beeinflusst von der Vorstellung, dass die Landschaft den Nationalcharakter eines Landes präge, wurden Landchaftsbilder vom Staat und der Kunstkritik zum Werkzeug nationaler/nationalistischer Erziehung erklärt. Zum Beispiel erhielten Bilder, die sich mit den landschaftlichen Besonderheiten wie den Heiden oder Mooren in Jütland oder den historischen Denkmälern (wie den Großsteingräbern, „Dolmen“) besondere Beachtung.

Die Übertragung der politischen Auseinandersetzung auf das Gebiet der bildenden Kunst erschwerte das gemeinsame Leben und Arbeiten von deutsch- und dänisch Gesinnten Künstlern zunehmend. In Spannungsfeld zwischen Dänen- und Deutschtum mussten sich die in Dänemark lebenden holsteinischen und norddeutschen Künstler für eine nationale Seite entscheiden. Erst ab der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die transnationale Geschichte deutsch-dänischer Kunst im 19. Jh. wieder gewürdigt.

 

Was kannst du in diesem Kurs lernen?

  • Du erhältst einen Überblick über das „Goldene Zeitalter“ in der dänischen Kunst.
  • Du lernst die Grundzüge der Kunst der deutschen Romantik kennen.
  • Du erfährst, welche Bedeutung die Landschaftsmalerei währen der nationalen Spannungen zwischen den Herzogtümern Schleswig und Holstein und Dänemark erhielt.
  • Du erfährst, wie die Vorstellung der „nationalen Landschaft“ entwickelt wurde und welche Folgen sich für die Wahrnehmung von Landschaft ergaben.
  • Du erfährst, wie sich das Leben der Künstler durch die politische Einflussnahme auf die Kuns veränderte.

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Freiwilligenarbeit in Museen

Hvad kan du forvente af dette kursus?

Museen sind generell auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen, um eine Reihe von Aufgaben und Veranstaltungen (z.B. Re-enactment Events), sowie verschiedene Services zu erfüllen und öffentliche Aufmerksamkeit zu fördern. Auf der anderen Seite gibt es ehrenamtliche Mitarbeiter, die Museen leidenschaftlich unterstützen ohne bezahlt zu werden. Beide Gruppen sind wichtig und können voneinander profitieren. Nichtsdestotrotz kann die Zusammenarbeit einige Herausforderungen bereiten. Dieser Kurs hat das Ziel, einen Einblick in die Möglichkeiten und Herausforderungen im Bereich der Freiwilligen in deutschen und dänischen Museen zu bieten.

  • Wie können ehrenamtliche Mitarbeiter zum Kulturerbe beitragen?
  • Welche Motive haben die Museen und Ehrenamtlichen?
  • Wie ist es ein ehrenamtlicher Mitarbeiter zu sein?
  • Wie sind die Perspektiven für diesen Bereich?

Dies sind einige der Fragen, die dieser Kurs zu beantworten versucht. Ein Ziel ist es, Werkzeuge bereitzustellen, die dazu anregen, über die Zusammenarbeit beider Gruppen nachzudenken. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, über die eigene Rolle nachzudenken und die Gedanken darüber mit anderen Teilnehmern des Kurses zu teilen.

Was kannst du in diesem Kurs lernen?

  • Du erfährst, was die Motivation von ehrenamtlichen Mitarbeitern ist, sich zu engagieren und wie ihre Tagesabläufe sind.
  • Du erfährst, was die Motivation von Museen ist, mit ehrenamtlichen Mitarbeitern zu arbeiten und wie ihre Herangehensweisen zu verschiedenen Themen sind.
  • Du lernst die Zukunftsperspektiven in der Arbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern kennen.
  • Du erfährst, welche Möglichkeiten und Herausforderungen die Zusammenarbeit birgt.
  • Der Kurs bietet eine Mischung aus persönlichen Beispielen aus Dänemark und Deutschland, sowie Fakten aus Umfragen in beiden Ländern.
  • Du kannst mit anderen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitern aus Museen diskutieren und dich mit ihnen über persönliche Erfahrungen austauschen.

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