Newsletter – Dezember 2014

Inhalt

  1. MusBelt Jahresabschlusssitzung im Oldenburger Wallmuseum
  2. Grundstein für die weitere deutsch-dänische Museumszusammenarbeit gelegt
  3. Projektverlängerung

MusBelt Jahresabschlusssitzung im Oldenburger Wallmuseum

Am 3. Dezember trafen sich in Oldenburg zehn Vertreter deutscher und dänischer Museen um über die langfristige Weiterentwicklung ihrer Zusammenarbeit zu beraten. Es wurden die bisherigen Ergebnisse des Projektes MusBelt erläutert, und ein neuer Projektentwurf wurde vorgestellt.

Grundstein für die weitere deutsch-dänische Museumszusammenarbeit gelegt

Mit MusBelt war Anfang dieses Jahres ein Prozess in Gang gesetzt worden, in dessen Verlauf sich die Museen beiderseits der Grenze besser kennenlernen und intensiver miteinander zusammenarbeiten wollten. Im August trafen sich dann 40 leitende Mitarbeiter von 23 Institutionen zu einem mehrtägigen Workshop in Lübeck, um über geeignete Schritte zu beraten.

Im Ergebnis dieses Prozesses liegt nun ein Projektentwurf vor, der das Ziel hat, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Form eines regionalen deutsch-dänischen Museumsverbundes dauerhaft zu stabilisieren. Der regionale Rahmen erstreckt sich dabei nicht nur über die bisherige Fehmarnbeltregion, sondern schließt auch den gesamten Norden Schleswig-Holsteins und die Region Süddänemark mit ein.

Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit sollen dabei in der Durchführung gemeinsamer grenzüberschreitender Projekte, im Bereich von Kommunikation und Marketing sowie im Bereich der Forschung und Zusammenarbeit mit den Hochschulen liegen. Es wird angestrebt, dieses neue Projekt im Rahmen des Interreg-Programms 5a zu realisieren. Der Zeitplan sieht vor, das Projekt im Februar 2015 einzureichen, und im Herbst mit den Arbeiten zu beginnen.

Projektverlängerung MusBelt

Im Dezember erhielt MusBelt die Zusage zu einer Projektverlängerung bis zum 31. März 2015. Die Zeit bis dahin soll genutzt werden, um Partner für das Folgeprojekt zu suchen, um erste Vor-Ort-Gespräche mit diesen zu führen, und um das Projekt gemeinsam mit diesen bis zur Antragsreife zu entwickeln. Die Interreg-Förderung für die Verlängerung beträgt 15.000 €.